WordPress-Plugin installieren — Schritt für Schritt

Anfänger
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📋 WordPress-Installation, Admin-Zugang
Plugins sind wie Apps fürs Handy — sie erweitern WordPress um neue Funktionen. Ein Kontaktformular, ein SEO-Tool, ein Backup-System: Für fast alles gibt es ein Plugin. Aber genau wie beim Handy gilt: weniger ist mehr. In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du Plugins richtig installierst und wann du sie besser wieder löschst.
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Plugin-Bereich öffnen

Logge dich in dein WordPress-Dashboard ein (deine-seite.ch/wp-admin). Klicke in der linken Seitenleiste auf «Plugins» und dann auf «Installieren». Du landest auf dem Plugin-Marktplatz von WordPress mit über 60'000 kostenlosen Plugins.

Du siehst hier auch «Empfohlen» und «Beliebt» — das sind gute Ausgangspunkte, wenn du nicht genau weisst, welches Plugin du brauchst.
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Plugin suchen und installieren

Gib den Namen oder die Funktion in das Suchfeld ein (z.B. «Contact Form 7» oder «Kontaktformular»). Schau dir die Bewertungen und die Anzahl aktiver Installationen an — ein Plugin mit über 1 Million Installationen ist meistens eine sichere Wahl. Klicke auf «Jetzt installieren» und warte ein paar Sekunden.

Achte auf das Datum der letzten Aktualisierung. Ein Plugin, das seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde, könnte Sicherheitslücken haben.
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Plugin aktivieren und einrichten

Nach der Installation erscheint der Button «Aktivieren» — klicke darauf. Erst jetzt ist das Plugin tatsächlich aktiv. Die meisten Plugins erstellen einen eigenen Menüpunkt in der Seitenleiste, wo du die Einstellungen findest. Manche Plugins (z.B. WooCommerce) starten auch einen Einrichtungsassistenten.

10 Plugins sind ok, 30 sind zu viel. Jedes Plugin verlangsamt deine Seite ein kleines bisschen. Deaktiviere Plugins, die du nicht mehr brauchst, und lösche sie anschliessend komplett — nur deaktivieren reicht nicht, der Code bleibt sonst auf dem Server und kann ein Sicherheitsrisiko sein.

Häufige Fragen

Wie viele Plugins sollte ich maximal installieren?
Es gibt keine feste Grenze, aber als Faustregel: so wenige wie möglich, so viele wie nötig. 10–15 gut gewartete Plugins sind kein Problem. Bei 30+ wird es kritisch — deine Seite wird langsamer und das Risiko für Konflikte steigt.
Was ist der Unterschied zwischen deaktivieren und löschen?
Ein deaktiviertes Plugin bleibt auf dem Server, wird aber nicht ausgeführt. Das ist praktisch zum Testen, aber auf Dauer solltest du ungenutzte Plugins komplett löschen — sie können sonst Sicherheitslücken enthalten.
Kann ein Plugin meine Website kaputt machen?
Ja, das kommt vor — besonders bei schlecht programmierten oder veralteten Plugins. Mach deshalb vor der Installation immer ein Backup. Falls die Seite danach nicht mehr läuft, kannst du das Plugin per FTP im Ordner /wp-content/plugins/ löschen.

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