WordPress absichern — Schutz vor Hackern
Starkes Passwort setzen
<p>Geh in dein WordPress-Dashboard unter <strong>Benutzer → Profil</strong>. Scroll runter zu "Passwort" und klick auf <strong>"Neues Passwort erstellen"</strong>.</p><p>WordPress generiert automatisch ein sicheres Passwort. <strong>Nimm es.</strong> Ja, es ist lang und hässlich. Genau darum ist es sicher. Speicher es in einem Passwort-Manager wie Bitwarden (gratis) oder 1Password.</p><p>Bitte verwende nicht den Namen deiner Katze mit einer Zahl dahinter. Das knackt jeder Brute-Force-Angriff in Sekunden.</p>
Admin-Benutzername ändern
<p>Falls dein Benutzername "admin" ist: ändern. Sofort. Das ist der erste Name, den Hacker bei Brute-Force-Angriffen ausprobieren.</p><p>WordPress lässt den Benutzernamen leider nicht direkt ändern. So geht's trotzdem:</p><ol><li>Erstelle unter <strong>Benutzer → Neu hinzufügen</strong> einen neuen Benutzer mit einem anderen Namen (z.B. dein Vorname)</li><li>Gib dem neuen Benutzer die Rolle <strong>"Administrator"</strong></li><li>Log dich aus und mit dem neuen Benutzer ein</li><li>Lösche den alten "admin"-Benutzer (Inhalte dem neuen Benutzer zuweisen!)</li></ol>
Wordfence Security installieren
<p>Geh zu <strong>Plugins → Installieren</strong> und such nach <strong>"Wordfence Security"</strong>. Installieren, aktivieren, fertig.</p><p>Wordfence ist das beliebteste Sicherheits-Plugin für WordPress — und die Gratis-Version reicht völlig. Es bietet eine Firewall, einen Malware-Scanner und Brute-Force-Schutz.</p><p>Nach der Aktivierung führt Wordfence automatisch einen ersten Scan durch. Schau dir die Ergebnisse an und behebe allfällige Warnungen.</p>
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren
<p>2FA bedeutet: selbst wenn jemand dein Passwort kennt, kommt er trotzdem nicht rein. Weil er zusätzlich einen Code von deinem Handy braucht.</p><p>Wordfence hat 2FA eingebaut. Geh zu <strong>Wordfence → Login Security</strong>. Dort siehst du einen QR-Code. Scanne ihn mit einer Authenticator-App auf deinem Handy (Google Authenticator oder Microsoft Authenticator, beide gratis).</p><p>Ab jetzt brauchst du beim Login neben deinem Passwort auch den 6-stelligen Code aus der App. Nervig? Ein bisschen. Aber es macht dein WordPress quasi unknackbar.</p>
Automatische Updates aktivieren
<p>Veraltete Plugins sind das grösste Einfallstor für Hacker. Punkt. Deshalb: automatische Updates einschalten.</p><p>Geh zu <strong>Plugins → Installierte Plugins</strong>. Bei jedem Plugin siehst du den Link <strong>"Automatische Aktualisierungen aktivieren"</strong>. Klick bei allen drauf.</p><p>Für WordPress selbst: Geh zu <strong>Dashboard → Aktualisierungen</strong>. Dort kannst du auch automatische Updates für die WordPress-Kernversion aktivieren.</p>
Backup-Plan einrichten
<p>Falls doch mal was schiefgeht — ob Hack, Update-Problem oder eigener Fehler — brauchst du ein Backup. Kein Backup, kein Mitleid. So sagt man das in der IT.</p><p>Installiere das Plugin <strong>"UpdraftPlus"</strong> (gratis). Unter <strong>Einstellungen → UpdraftPlus Backups</strong> richtest du ein automatisches Backup ein. Empfehlung: <strong>wöchentlich</strong>, gespeichert in Google Drive oder Dropbox.</p><p>Viele Schweizer Hoster (Cyon, Hostpoint, Infomaniak) machen auch eigene Backups. Aber verlass dich nicht nur darauf — ein eigenes Backup schadet nie.</p>
Häufige Fragen
Reicht die kostenlose Version von Wordfence?
Kann mein WordPress trotzdem gehackt werden?
Was mache ich, wenn mein WordPress schon gehackt wurde?
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